Mit zehn, zwölf wird man ja gern gefragt was man mit seinem Leben so machen will. Neben den üblichen, meist etwas zweifelhaften Zielen waren da Zeichnungen. Zeichnungen betrachten und es selbst versuchen. Es war die Zeit, als die ersten französischen Comics auftauchten und die Hoffnung so etwas auch eines Tages zu können.

Es gibt da ein Schulbuch, wo ich so ziemlich jeden freien Platz mit ein und demselben Profil eines Flugzeugs versehen hab. Im Zeichenunterricht sollten wir dann unseren Banknachbarn… nun, der Jürgen war ziemlich sauer, besonders weil ich mein Werk auch noch gut fand.

Trotzdem hab ich dann erst mal nicht viel gemacht, um andere Motive gegen mich aufzubringen.

Fünfzig Jahre später ist die Hoffnung immer noch da und Comics sind vielleicht etwas an den Rand gerutscht. Selbst die Lust zur Zeichnung ist zuweilen gerutscht. Nie so weit, dass man sie aus den Augen verloren hätte, aber weit genug. Dann fängt man doch wieder an und diesmal sind es halt Portraits. Jürgen ist nicht dabei.

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